Pressemeldung
[28.02.2011]

„Starke Seiten“ – Materialien zur Berufsorientierung von Klett

Berufsorientierung ist wichtiger Lerninhalt der gesamten Sekundarstufe I. Der Ernst Klett Verlag legt mit „Starke Seiten – Berufsorientierung“ deshalb ein Material für die Klassen 5 bis 10 vor, das modular und lehrfachunabhängig Anregungen für die Themen Ausbildungsreife und Berufswahl gibt.

Die Sekundarstufe I steht im Zeichen von Ausbildungsreife und Berufswahl. So fordert es der „Kriterienkatalog zur Ausbildungsreife“ des Ausbildungspakts von Wirtschaft und Bundesregierung. In der Praxis bedeutet das für Lehrkräfte: Egal ob Deutsch- oder Ethikunterricht, Kursleiterstunde oder Wirtschaftskunde –Berufsorientierung muss sein.

Zehn Module
Orientiert am Kriterienkatalog enthält „Starke Seiten – Berufsorientierung“ zehn Module von „Unterlagen ordnen“ und „Im Team arbeiten“ bis „Zukunft planen“. Diese Struktur wiederholt sich in den drei Bänden für die Klassen 5/6, 7/8 und 9/10. Mit jedem Band werden die Anforderungen in den Modulen höher.

So geht es im Modul „Konflikte lösen“ in den Klassen 5/6 erst einmal um das Erkennen und Beschreiben von Gefühlen. Ab Klasse 7 müssen bereits Lösungsstrategien für Konflikte angewendet werden. Schülerinnen und Schüler der Klassen 9/10 sollten dagegen schon Konfliktlösungsmöglichkeiten im Betrieb und Maßnahmen der Mitbestimmung erarbeiten können.

Individuell unterrichten
Für die Lehrkraft bedeutet das, dass sie genau an den Bedürfnissen ihrer Schüler ansetzen kann. Sie kann kontinuierlich bestimmte Kompetenzen trainieren oder auf Materialien gezielt zugreifen, wenn zum Beispiel das Betriebspraktikum ansteht oder ein Konflikttraining nötig wird. Das Lehrerbuch von „Starke Seiten – Berufsorientierung“ enthält Vorschläge, für welche Fächer die Module besonders geeignet sind und wie sie für den Ganztag oder Vertretungsstunden verwendet werden können.

Sich selbst beurteilen
Die drei Lehr- und Arbeitsbücher von „Starke Seiten – Berufsorientierung“ enthalten jeweils ein Kompetenzraster, das eine Reflexion über die eigenen Stärken und Schwächen, Vorlieben und Abneigungen ermöglicht. In einem Berufswahl-Portfolio dokumentieren Schülerinnen und Schüler zusätzlich ihre Fortschritte und ihren Weg zur Ausbildungsreife über mehrere Jahre. Sie können so auch prüfen, ob der eigene Berufswunsch realisierbar ist.