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Infoblatt Gütermarkt


Gütermarkt (Anke Renker)

Der Gütermarkt - Sammelbegriff für den Konsumgütermarkt und den Produktionsgütermarkt

Der Gütermarkt ist ein Sammelbegriff für den Konsumgütermarkt und den Produktionsgütermarkt (oder Investitionsgütermarkt). Bei diesen Märkten ist entweder eine Sache, eine Dienstleistung oder ein Recht Gegenstand des Handelns.
Der Konsumgütermarkt bezieht sich auf den Handel mit dem privaten Endverbraucher (Konsument). Hier werden alle Güter gehandelt, die der Endverbraucher benötigt. Einkaufsmöglichkeiten sind hier der Supermarkt, aber auch die Bestellung direkt beim Hersteller. Unterscheiden kann man zwischen Gebrauchsgütern, das sind Güter, die für den täglichen Gebrauch gemacht sind und normalerweise über mehrere Jahre hinweg eingesetzt werden (z. B. Kühlschrank, Herd, Waschmaschine) und Verbrauchsgütern, das sind Güter, die kurzfristig verbraucht werden (z. B. Milch, Eier).
Der Produktionsgütermarkt bezieht sich auf den Handel mit Gütern, die zu anderen Gütern weiterverarbeitet werden. Dieser Markt ist dadurch gekennzeichnet, dass auf der Nachfrageseite stets Organisationen wie Industrieunternehmen, öffentliche Verwaltungen oder Außenhandelsorganisationen stehen, jedoch niemals Endkonsumenten. Produktionsgüter sind entweder Sachgüter, wobei hier wieder eine Unterscheidung zwischen Gebrauchsgütern (z. B. Maschinen, Werkzeuge) und Verbrauchsgütern (z. B. Rohstoffe) gemacht werden muss, Dienstleistungen (z. B. Reparaturen) oder Rechte (z. B. Lizenzen).



Quellenangaben:
Quelle: Geographie Infothek
Autor: Anke Renker
Verlag: Klett
Ort: Leipzig
Quellendatum: 2004
Seite: www.klett.de
Bearbeitungsdatum: 21.08.2012


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