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Infoblatt Hannover - Rundweg "Roter Faden"


Stationen des Rundwegs "Roter Faden"

Ernst-August-Platz neben dem Hauptbahnhof

Der "Ernst-August-Platz" ist ein zentraler Ort von Hannover, an dem sich viele Geschäfte und Dienstleistungsunternehmen befinden. Den Treffpunkt "Unterm Schwanz" kennt jeder Hannoveraner. Dies ist der Platz vor dem Bahnhof, an dem das Reiterstandbild von König Ernst August steht. Die Inschrift auf dem Sockel lautet: "Dem Landesvater sein treues Volk". Damit soll ausgedrückt werden, dass der ehemalige Herrscher zwar geachtet, aber nicht besonders beliebt bei seinen Untertanen war.

Georgstraße

Die Georgstraße ist Hannovers Prachtstraße und wird auch nach ihrem Namensgeber Georg III. "Schorsengasse" genannt. Sie verläuft vom Steintor bis zum Aegidientorplatz. Dreimal jährlich findet sonntags auf der Georgstraße der "Schorsenbummel" statt. Dann unterhalten Künstler und Musikgruppen die Hannoveraner bei ihrem Sonntagsvormittagsvergnügen.

Altes Rathaus

Die Bauzeit für das Alte Rathaus von Hannover betrug fast 100 Jahre. Früher befand sich hier der Regierungssitz. Er wurde jedoch Anfang des 20. Jahrhunderts in das neue Rathaus am Maschpark verlegt. Heute findet man im Alten Rathaus das Standesamt, ein Restaurant und Geschäfte.

Marktkirche

Im Jahr 1238 wurde die Marktkirche zum ersten Mal als "Georgskirch" urkundlich erwähnt. Der heutige Kirchenbau stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde im Stil der Backsteingotik erbaut. Der Turm der Marktkirche ist 97 m hoch.

Historisches Museum am Hohen Ufer

Im Jahr 1903 wurde das Historische Museum unter dem Namen "Vaterländisches Museum" eröffnet. Erst sieben Jahre nach der Zerstörung des Museums 1943 begann man mit dem Wiederaufbau. Die Wiedereröffnung erfolgte 1966. Das Historische Museum besteht aus drei Abteilungen: Hannover – Vom Fürstentum zum Königreich, Hannover – Vom Marktflecken zur Messestadt und Hannover – Leben auf dem Lande.

Beginenturm

Vom hohen Ufer der Leine ging um 1100 die Gründung der Stadt aus. Steinerne Zeugen des späten Mittelalters sind der halbrunde Beginenturm und ein Rest der Stadtmauer aus Bruchstein. Gegenüber dem Eingang stehen die wohl letzten städtischen Fachwerkhäuser.

Leineschloss

Das Schloss entstand, nachdem es Herzog Georg von Braunschweig und Lüneburg-Calenberg Hannover 1636 als Residenz gewählt hatte. Ursprünglich als Fachwerkbau errichtet erhielt das Schloss durch zahlreiche Umbauten in der Mitte des 19. Jahrhunderts seinen klassizistischen Baustil. Dazu gehört der große Säulenvorbau mit sechs korinthischen Säulen und einem Dreiecksgiebel, der das Wappen des damaligen hannoverschen Königshauses trägt. Die Leineseite des Schlosses ist eher dem Barockstil zuzuordnen. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Leineschloss von Brandbomben getroffen und brannte bis auf die Außenmauern aus. Dabei wurden viele Kunstschätze zerstört. Nach dem Wiederaufbau wurde es 1962 zum Sitz des Niedersächsischen Landtags.

Aegidienkirche

Die Aegidienkirche zählt zu Hannovers großen mittelalterlichen Gotteshäusern. Die Kirche wurde während des Zweiten Weltkrieges bis auf die Außenmauern zerstört. Die Ruine ist heute Mahnmal und Gedenkstätte für die Opfer der Kriege und der Gewalt.

Kröpcke-Platz

Der Kröpcke-Platz ist Mittelpunkt der Innenstadt und Hannovers bekanntester Platz. Hier, rund um das ehemalige "Café Kröpcke" befindet sich das Einkaufszentrum mit vielen Geschäften. Hier steht auch die "Kröpcke-Uhr", die ein beliebter Treffpunkt ist.



Quellenangaben:
Quelle: Geographie Infothek
Autor: Ilona Olesch
Verlag: Klett
Ort: Leipzig
Quellendatum: 2006
Seite: www.klett.de
Bearbeitungsdatum: 03.09.2012


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