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Fortbildung

22.03.2019, Hannover

110. MNU-Bundeskongress 2019 in Hannover

MINT - Bildung im Zeitalter der Digitalisierung

Kennziffer 1058
Termin

22.03.2019 bis 24.03.2019

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Tagungsort

Leibniz Universität

Welfengarten 1
30167 Hannover

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Inhalt

Besuchen Sie unseren Ausstellungsstand und unsere Fortbildungen während des MNU-Bundeskongresses.


Nähere Infomationen erhalten Sie über diesen Link: http://www.bundeskongress-2019.mnu.de/

Ihre Anmeldung zum Bundeskongress und auch zu den Fortbildungen ist auschließlich hierüber möglich: http://www.bundeskongress-2019.mnu.de/index.php/anmeldung

Auf die Problemstellung kommt es an!

Kennziffer 18731
Termin 22.03.2019 von 14:00 bis 14:45 Uhr
Referent/in Dr. Wolfgang Riemer (Autor)
Inhalt Digitale Medien können "geniale" Ergänzungen zu klassischen Schulbüchern sein. Der Referent analysiert den Mehrwert der Nutzung digitaler Medien durchaus kontrovers. Er zeigt nicht nur Chancen, sondern auch Grenzen auf und widmet sich
dabei exemplarisch ausgewählten Themen vorwiegend aus der Analysis und der Geometrie. Er macht deutlich wie extrem wichtig eine wohl überlegte Aufgabenstellung beim Einsatz digitaler Medien ist.


Die Fortbildung findet im Rahmen des 110. MNU-Bundeskongresses statt. Ihre Anmeldung ist auschließlich hierüber möglich: http://www.bundeskongress-2019.mnu.de/index.php/anmeldung

Der Beutefang aus verhaltensbiologischer und kinematischer Perspektive

Kennziffer 18733
Termin 23.03.2019 von 11:45 bis 12:30 Uhr
Referent/in Franziska Langer
Inhalt In diesem Vortrag wird ein Unterrichtsvorhaben skizziert, bei dem anhand des Chamäleons verhaltensbiologische Aspekte diskutiert werden, die aufgrund physikalischer Erkenntnisse an der Bewegung der Zunge unterschiedlicher Tiere gewonnen wurden. Im Zentrum stehen Videoaufnahmen des Beutefangs. Hierbei nutzen wir (aufgrund der durch die Arbeit mit exotischen Tieren angelegten sehr eingeschränkten Stichprobe) die kommunikativen Möglichkeiten des social networkings zur Datengewinnung. Aus Sicht des Biologieunterricht geht es vorranging um die Erfassung verhaltensbiologischer Grundlagen. Hierfür werden Verhaltensweisen mithilfe von Ethogrammen protokolliert sowie mit wiss. Erklärungsmodellen interpretiert. Aus Sicht der Physik bietet sich die Bewegung der Chamäleonzunge als kontextorientiertes Thema an, um die kinematischen Grundprinzipien idealisierter Bewegung auf komplexe Bewegungsphänomene anzuwenden. Ein souveräner Umgang in der Interpretation von kinematischen Diagrammen wird gefördert. Die quantitative Abschätzung der Beschleunigung der Zungenspitze zeigt Rekorde auf, die von denen im Physikunterricht sonst thematisierten Alltagsbeschleunigungen weit entfernt sind. Chancen und Risiken eines fächerverbindenden Unterrichtsansatzes werden erläutert. Besonderes Augenmerk liegt auf den Aspekten von „Nature of Science“ hinsichtlich zweier relevanter wissenschaftstheoretischer Grundpositionen: ganzheitlich-biologischer Zugang der Biologie vs. reduktionistischer Zugang der Physik.


Die Fortbildung findet im Rahmen des 110. MNU-Bundeskongresses statt. Ihre Anmeldung ist auschließlich hierüber möglich: http://www.bundeskongress-2019.mnu.de/index.php/anmeldung
Kennziffer 18736
Termin 23.03.2019 von 11:45 bis 12:30 Uhr
Referent/in DDr. Martin Apolin (Autor Big Bang)
Inhalt "Wenn ein Text ungeheuer kompliziert ist (in Mathematik, Physik, Grammatik oder irgendeinem anderen Fach), muss keineswegs die Sache selbst so ungeheuer kompliziert sein. Der Autor konnte (oder wollte) sie vielleicht nur nicht in einfachen Worten und klaren Sätzen darstellen."
Frederic Vester (1925 - 2003), Biochemiker und Autor von "Denken, Lernen, Vergessen"

Die Hauptaufgabe des Physikunterrichts ist das Vermitteln physikalischer Inhalte. Um das erreichen zu können, muss die Unterrichtssprache so verständlich wie möglich sein! Das wichtigste Merkmal einer verständlichen Sprache ist wiederum ihre Einfachheit! Das Vereinfachen eines Textes kann ohne Inhaltsverlust vorgenommen werden. Das konnte durch Untersuchungen belegt werden.
Um so viele physikalische Inhalte wie möglich vermitteln zu können, sollte also die Sprache im Unterricht - und natürlich auch in den Schulbüchern - so einfach wie möglich sein. Ein Blick in die aktuell am Markt befindlichen Bücher zeigt, dass es hierbei durchaus noch Luft nach oben gibt.
Lehrer und Autor sollte in gewisser Weise das Gegenteil eines Verschlüsslers sein, quasi ein Art Antikryptograph, der so kommuniziert, dass die "Entschlüsselung" seiner Sprache möglichst einfach und irrtumsfrei ist. Wie man das in der Praxis erreichen kann und wie einfache Sprache, vielleicht etwas überraschend, mit physikalischer Kompetenz zusammenhängt, wird in diesem Vortag anhand vieler Beispiele aus der Praxis erklärt.


Die Fortbildung findet im Rahmen des 110. MNU-Bundeskongresses statt. Ihre Anmeldung ist auschließlich hierüber möglich: http://www.bundeskongress-2019.mnu.de/index.php/anmeldung

Mehr Zeit im Unterricht mit „Flip the Classroom“ & Co.

Kennziffer 18737
Termin 23.03.2019 von 16:15 bis 17:00 Uhr
Referent/in
  • Felix Fähnrich (Wilhelm-Hausenstein- Gymnasium, Durmersheim)
  • Carsten Thein (Wilhelm-Hausenstein- Gymnasium, Durmersheim)
Inhalt Kennen Sie das?
· Für 1/3 Ihrer Schüler war der Unterricht zu schnell?
· Für 1/3 Ihrer Schüler war er dagegen zu langsam?
· Die Hausaufgaben wurden nicht von allen regelmäßig bearbeitet und oft war deren Begründung: 'Ich hab‘s nicht verstanden!'

Mit dem Unterrichtskonzept 'Flip the Classroom' können Sie diese Probleme lösen. Die Lernenden eignen sich zu Hause in ihrem eigenen Tempo die theoretischen Grundlagen mit von uns erstellten Erklärvideos an. Anschließend wird im Unterricht mit verschiedenen Methoden und Aufgabenstellungen geübt. Wir streben dabei an, jeden individuell und differenziert zu fördern. Der Lernende soll aus der passiven in eine aktive Rolle versetzt werden und übernimmt selbst Verantwortung für seinen Lernprozess.
Das Konzept wird vorgestellt und an weiteren konkreten Unterrichtssituationen (z.B. Erklärvideos durch Schüler) wird gezeigt, wie Lehrer Erklärvideos im Unterricht vielfältig einsetzen können.


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Der Beitrag der MINT Fächer

Kennziffer 18735
Termin 24.03.2019 von 09:30 bis 10:15 Uhr
Referent/in Dr. Oliver Burmeister (Lehrer und Autor)
Inhalt Die Digitale Revolution führt zu Transformationsprozessen in der Gesellschaft.
Diese betreffen zwar nicht nur aber im Besonderen die Arbeitswelt.
Neue Berufe entstehen und alte jahrzehntelang etablierte Berufsbilder verschwinden, da diese durch den Einsatz von Technologie überflüssig werden. Durch die Möglichkeiten des Internets stellt das Beschaffen von Informationen keine Schwierigkeit mehr dar, wohl aber das Herausfiltern der relevanten Informationen aus der großen Menge von Daten. Im Vortrag wird an Beispielen aus dem Unterricht gezeigt, welchen Beitrag die MINT Fächer leisten können, um die Schülerinnen und Schüler auf die veränderten Gegebenheiten vorzubereiten, um sich so besser in der digitalen Gesellschaft zurechtzufinden.


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