AD ASTRA — Wettbewerb für neue Unterrichtsideen in den Fächern Latein und Griechisch

Dieser Wettbewerb AD ASTRA richtet sich an junge Lehrkräfte im Referendariat sowie in den ersten fünf Berufsjahren.

Eingereicht werden kann eine eigene und in der Praxis selbst erprobte Idee, die ein innovatives Element enthält: eine kluge, clevere und vielleicht auch mutige methodische oder didaktische Neuerung. Diese Idee sollte das Lernen der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt stellen, die Freude am Fach wecken und auf andere Lerngruppen übertragbar sein. Die Idee muss schlüssig, überzeugend und nachvollziehbar dargestellt werden.

Was gibt es zu gewinnen?

Eine Jury aus Fachleuten des DAV und des Ernst Klett Verlages trifft eine Auswahl aus den Einsendungen und befindet über die Zuerkennung der Preise. Das Preisgeld wird vom Ernst Klett Verlag gestiftet.

  • Für Platz eins werden 750 €,
  • für Platz zwei 500 € und
  • für Platz drei 250 € ausgelobt.

Die Verleihung der Preise findet im Rahmen des DAV-Kongresses in Frankfurt/Main im Frühjahr 2026 statt. Im Falle der Platzierung werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Kongress eingeladen, um ihre Idee vorzustellen. Ferner wird die Veröffentlichung der prämierten Ideen angestrebt.

Wer kann teilnehmen?

Der Wettbewerb richtet sich an junge Lehrkräfte im Referendariat sowie in den ersten fünf Berufsjahren. Lehrkräfte im Referendariat können prüfungsrelevante Lerneinheiten aus ihren schriftlichen Arbeiten und Lehrproben vor dem Abschluss der Ausbildung weder in Teilen noch als Ganzes einreichen.

Was ist einzureichen?

  • Deckblatt (Name und Anschrift der Schule / Thema / Jahrgangsstufe(n) / Postanschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse der Bewerberin/des Bewerbers)
  • Darstellung der Idee und ihrer Umsetzung unter Benennung des innovativen Elements. max. 3 Seiten DIN A4 (PDF)
  • Unterrichtsmaterialien (PDF, PPT, MPEG, MP3, MP4 etc.) als Anhang unter Angabe der verwendeten Quellen und Literatur, insgesamt max. 15 MB
  • Bestätigung des Bewerbers / der Bewerberin, dass es sich um eine eigene und selbst erprobte Idee handelt
  • Kurzvita (im Schuldienst seit …)

Der Einsendeschluss für diesen Wettbewerbsdurchlauf endete am 31. Oktober 2025. Die nächste Ausschreibung wird im Frühjahr 2027 veröffentlicht.




Die Preisträgerin/die Preisträger von 2026

Mehrere Preisträger und Preisträgerinnen mit Urkunden und Blumensträußen vor einer Wand mit einer Präsentationsleinwand

Im Bild v.l.n.r. Cordula Rodenberg (Klett), Melanie Sattler (Klett), Johannes Maximilian Nießen (DAV), Johanna Lehnertz, Mattes Schmerdtmann, Annika Riener, Hartmut Loos (DAV).

1. Platz: Antike Graffiti treffen auf digitale Stadterkundung
Den ersten Platz belegt Dr. Mattes Schmerdtmann vom Freiherr-vom-Stein-Gymnasium im westfälischen Bünde mit seinem Beitrag „Sind diese Graffiti lasciva, invectivae oder salutationes?“ Mit der App Actionbound geht es auf digitale Schnitzeljagd.

2. Platz: Lateinunterricht im Spiegel der KI-Debatte
Der zweite Platz geht an Johanna Lehnertz vom Regino-Gymnasium in Prüm mit ihrer Unterrichtssequenz „Latein in Zeiten von KI – Warum noch (Latein) lernen?“. Ausgehend von einer Diskussion über KI-gestützte Übersetzungstools reflektieren die Lernenden den Wert individuellen Sprachenlernens.

3. Platz: Altgriechisch über Musik erschließen
Für „Griechisch klingt! – Lieder als Brücke zwischen alt und neu“ erhält Annika Riener vom Stiftsgymnasium Kremsmünster (Österreich) den dritten Platz. Sie verbindet Altgriechisch mit Neugriechisch und nutzt musikalische Zugänge, um Motivation und Sprachgefühl zu fördern.


Weitere Infos in der Pressemitteilung