Concours «cinemalingua» 2018

COMME AU CINÉMA!

Ohne Drehbuch gibt es keinen Film. Es ist die schriftliche Grundlage, um einen Film herzustellen. Was steht darin? Im Drehbuch wird alles angegeben, was im Film sicht- und hörbar ist. Die Handlung, Personen, Ort und Zeit werden festgelegt und alle Dialoge und Szenen sind darin enthalten. Habt ihr immer davon geträumt, einen Film zu machen?

Die Gewinner unseres Wettbewerbs

1. Preis:
Einen Einführungskurs in das «cinemalingua»-Konzept von Willy Rollé für die ganze Französisch-Klasse haben gewonnen:

  • La paix des peuples
    von Katharina Behne, Ina Jansen, Ana-Marie Weber der Philipp-Reis-Schule in Friedrichsdorf.

Die Plätze 2 und 3 mit Buchpreisen im Gesamtwert von 250,- Euro für die gesamte Klasse haben gewonnen:

  • Je m'appelle Naomie
    von Maxx Gaßner, Kevin Gren, Defne Kekec vom Rhein-Wied Gymnasium in Neuwied.
  • La chaîne de la paix
    von Liv Seffen, Mitt Heywinkel, Sophie Dorenkamp vom Niklas-Luhmann-Gymnasium in Oerlinghausen.

Herzlichen Glückwunsch!!!

Alle weiteren Teilnehmer/-innen erhalten Trostpreise sowie ebenfalls eine Urkunde.

Das «cinemalingua» - Konzept von Willy Rollé

«cinemalingua» ist die Kunst der Sprach- und Kulturvermittlung durch das Medium Film.

In einer Kleingruppe entwickeln die Teilnehmenden einen Kurzfilm auf Französisch. «cinemalingua» ist zugleich ein interkulturelles Konzept für Erlebnis- und Medienpädagogik. Von der Idee bis zum fertigen Film werden alle erforderlichen Arbeitsschritte unter der Leitung von Willy Rollé realisiert. Das gemeinsame Projekt umfasst filmanalytisches Arbeiten, das Entwickeln des Drehbuchs, die Entwicklung der Bildsprache, die Dreharbeiten, sowie die Montage und die Postproduktion – Jedem wird die Mitarbeit in diesen Bereichen ermöglicht. Dabei werden die Teilnehmenden ihre Perspektive wechseln, treffend kommunizieren und ganz selbstverständlich die Fremdsprache Französisch als Arbeitsmittel bzw. Kommunikationsmittel heranziehen. Die Mitwirkung an einem Filmprojekt bedeutet Teamarbeit in hohem Maße. Durch das gemeinsame Ziel, einen Film zu realisieren, denkt jeder über sich selbst bzw. über den Anderen nach – es findet ein intensiver Austausch statt. Im Vordergrund steht dabei der Weg, ein Gefühl für die französische Sprache und die frankofone Kultur zu entwickeln sowie das Ziel, Sprachkenntnisse zu aktivieren bzw. zu vertiefen: Sprach-Empowerment.

«cinemalingua» ist eine Art dauerhafte Performance. Dabei dient der Film (analytisch und emotional) als Kommunikationsmittel: analytisch, weil eine verbale Auseinandersetzung stattfindet und emotional, weil eine non-verbale Kommunikation, eine Sensibilisierung über die Sprache der Bilder, entwickelt wird.

Zu Willy Rollé:

Willy Rollé ist ein prämierter Autor, Regisseur und Produzent (Montreal World Film Festival Montreal, Dubai International Film Festival usw.). Weitere Schwerpunkte seiner Filmarbeit liegen bei medienpädagogischen Projekten, die ihm sehr viel Freude bereiten. Dabei verfügt er über eine langjährige Erfahrung. Er produziert seit vielen Jahren für den Ernst Klett Verlag Videos. Workshop-Erfahrungen hat er u. a. gesammelt mit der Robert-Bosch-Stiftung, der Joachim-Herz-Stiftung, der Hochschule der Medien, Stuttgart, der Universität Stuttgart, der Universität Hohenheim, dem französischen Jugendprogramm „Passeurs d’image“ in Guyane française, der Haute École d’Ingéniérie et de Gestion du Cantion de Vaud (Schweiz), der Dualen Hochschule BW, dem Forum der Kulturen, Stuttgart usw.
Sein innovatives Sprachunterrichtskonzept «cinemalingua» wurde im Jahre 2007 durch das Förderprogramm L.A.R.S. (Leistungsanreizsysteme in der Lehre an Fachhochschulen in Baden-Württemberg) in Deutschland und in der Schweiz (HEIG-VD) erfolgreich entwickelt und seitdem regelmäßig umgesetzt.

Kontakt: willy@tavma.net