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Konzeption

Leseflüssigkeit strukturiert fördern!

„Flüssig lesen lernen“ ist unser neubearbeitetes systematisches und durchstrukturiertes Trainingsprogramm zur Förderung der Leseflüssigkeit (Fluency), welches Lehrer UND Eltern genau anleitet, wie sie bei der Leseförderung vorgehen sollen. Es wurde von dem erfahrenen Schulpsychologen Dr. Gero Tacke entwickelt. "Flüssig lesen lernen" ist ein Übungsprogramm, das sich vornehmlich an Schüler wendet, die sich mit dem Lesenlernen schwertun. In die Übungen sind die neusten Forschungsergebnisse zum Lesenlernen eingegangen.

Pro Lernstufe gibt es
  • ein Arbeitsheft für das Üben zu Hause (mit „Regieanweisungen“ für die betreuende Person),
  • ein Arbeitsheft für das Üben im Unterricht und in Fördergruppen,
  • ein zusätzliches Leseheft.

Das Programm liegt demnach in zwei Fassungen vor: eine für die Schule und eine für das Üben zu Hause. Die beiden Versionen können parallel oder auch unabhängig voneinander durchgeführt werden. Die beiden Fassungen sind im Hinblick auf die Übungsinhalte gleich. Sie sind aber in den Übungsformen der jeweiligen Lernsituation angepasst. Erfahrungen mit Kindern, denen das Lesenlernen schwerfällt, sowie Forschungsergebnisse zeigen, dass die schulische Förderung allein nicht ausreicht, um deutlichen Fortschritte zu erzielen. Deswegen ist beim Programm für das Üben zu Hause besondere Sorgfalt darauf verwendet worden, dass es auch von Personen ohne pädagogische Vorbildung ohne Probleme angeleitet werden kann. Das Vorgehen ist bei allen Übungen genau beschrieben. Die betreuende Person braucht es lediglich vorzulesen.

Ihre Produktvorteile im Überblick:
  • Verzahnung der Leseförderung in der Schule bzw. zu Hause
  • Sicherheit durch die genaue Anleitung zur Durchführung für Lehrer und Eltern
  • in der Praxis erprobt
  • auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhend
  • Motivation leseschwacher Schüler durch das kleinschrittige Vorgehen und die damit verbundenen schnellen Fortschritte

Sie haben bereits mit der alten Ausgabe gearbeitet?
In die Überarbeitung sind ganz neue Erkenntnisse zur Verbesserung der Lesefähigkeit eingearbeitet worden. Bereits in der vorherigen Version lag ein Übungsschwerpunkt auf der Untergliederung von Wörtern. Inzwischen hat die Forschung gezeigt, dass nicht nur das Einlegen von Silbenpausen beim Lesen zu deutlichen Fortschritten führt. Auch andere Arten von Gliederungsübungen tragen zu Leistungsverbesserungen bei, beispielsweise folgende:
  • Die Schüler lesen ein Wort, sprechen es in Silben und ziehen dann die Silben wieder zu einem ganzen Wort zusammen.
  • Die Schüler lesen eine Silbe aus einem Wort. Gleichzeitig sagt die betreuende Person (oder der Lehrer) ein Wort, in dem die Silbe vorkommt. Anschließend müssen die Schüler angeben, ob die Silbe am Anfang, in der Mitte oder am Ende des Wortes steht.
  • Den Schülern werden Wörter vorgelesen und sie müssen angeben aus wie vielen Silben sie bestehen.

Solche Übungen schärfen das Bewusstsein, dass man Wörter in Teile gliedern und auf diese Weise besser lesen kann. Eine weitere neue Erkenntnis besteht darin, dass sich Übungen im schnellen (und gleichzeitig fehlerlosen) Lesen positiv auswirken.

Diese und mehr Aspekte sind als neue Übungen in die überarbeitete Fassung eingegangen. Darüber hinaus wird die Motivation der Schüler durch die nunmehr farbige Gestaltung noch besser als zuvor angesprochen.

Pelle Pinguin und seine Freunde

Der Autor

"Flüssig lesen lernen" wurde von dem erfahrenen Autor und Schulpsychologen Dr. Gero Tacke entwickelt.
Dr. Gero Tacke studierte Psychologie, Pädagogik und Philosophie in Mainz und Heidelberg. Von 1975 bis 1976 absolvierte er in einem Schülerheim seinen Zivildienst. Von 1977 bis 1979 war er Forschungsassistent an den Universitäten Heidelberg und Braunschweig. Von 1979 bis 2010 arbeitete er als Schulpsychologe in Schwäbisch Hall, Sindelfingen und Tauberbischofsheim. Seit 2011 ist er als freier Autor tätig. Nach wie vor hält er auf Anfrage Vorträge und führt Fortbildungsveranstaltungen durch für Lehrer, Legasthenietherapeuten und Eltern.

Bei seiner Arbeit als Schulpsychologe beschäftigte er sich vor allem mit der Förderung lese- rechtschreibschwacher Schüler. Im Rahmen dieser Arbeit hat er eine Reihe von wissenschaftlichen Studien durchgeführt sowie Fördermaterialien entwickelt und publiziert. Darüber hinaus entwickelte er eine Konzeption zu einem Training in nichtdirektiver Gesprächsführung.

Viele weitere Informationen und kostenlose Übungsmaterialien finden Sie auf der Homepage des Autors: Lese- und Rechtschreibförderung