Pressemeldung
[26.01.2015]

Frankophonie im Unterricht: Fatou Rama

Guadeloupe, Québec, Senegal – Weltweit sprechen heute rund 900 Millionen Menschen die französische Sprache als Mutter- oder Zweitsprache.

Dabei sind es vor allem die kulturellen Identitäten der frankophonen Länder, die die Sprache prägen und im Französischunterricht für neue Horizonte sorgen. Der Ernst Klett Verlag setzt dazu nun seine Frankophonie-Reihe mit einer Geschichte der bekannten kreolischen Sängerin und Komponistin Mfa Kera fort.

Die autobiographische Erzählung „Fatou Rama“ für das 3. Lernjahr handelt von einem Leben zwischen zwei Heimatländern – Madagaskar und Senegal – und spielt in einer Zeit zwischen Kindheit und Erwachsenwerden. Die heute in Berlin lebende und weltweit tätige Künstlerin Mfa Kera, deren musikalische Karriere in Paris begann und heute mit zu den bekanntesten Vertreterinnen zwischen Afrobeat und Jazz zählt, gibt mit der Lektüre persönliche kleine Einblicke über die Begegnung mit ihrer neuen Heimat, mit ihrer zweiten Mutter, mit ihrem ersten Kugelschreiber. Aber vor allem geht es um die Liebe zur Musik und zur Natur, mit der das Mädchen in der Erzählung viele, auch traurige Situationen meistert.

Für die Autorin Mfa Kera ist die französische Sprache ein Stück Heimat, die überall auf der Welt anders klingt und deren extreme Reichhaltigkeit ihre Arbeit als Sängerin und Komponistin prägt und inspiriert. Der Ernst Klett Verlag fördert die Begegnung von Schülerinnen und Schülern mit Geschichten zwischen Banlieue und frankophoner Kultur. Erschienen sind bislang u. a. Erzählungen von Azouz Begag und Wilfried N’Sondé.

Mfa Kera: Fatou Rama, ISBN: 978-3-12-591814-6 Lektüre abgestimmt auf Découvertes mit Audio CD.