Pressemeldung
[13.07.2012]

Ohne geht es nicht

Arbeitshefte sind ein integraler Bestandteil für die individuelle Förderung.

In den zurückliegenden Monaten haben sächsische Gerichte entschieden, dass Arbeits- und Übungshefte unter den in der sächsischen Verfassung verwendet Begriff der Lernmittelfreiheit fallen und damit nicht von den Eltern selbst zu bezahlen sind. Lehrerkollegien und Eltern im Freistaat fragen sich seitdem, wer im neuen Schuljahr die Kosten der Arbeitshefte übernehmen wird? Und wie sinnvoll sind Arbeits- und Übungshefte überhaupt?

Gezieltes und individuelles Lernen ist für Schülerinnen und Schüler heute in allen Jahrgangstufen und Schulformen von großer Bedeutung. Vor allem für die Hausaufgaben spielen Arbeitshefte eine große Rolle. Sie wiederholen und üben den Schulstoff. Das ist auch für den nächsten Test oder die kommende Klassenarbeit wichtig.

Vor allem in den Sprachen und Mathematik sind Arbeitshefte ein integraler Bestandteil des Unterrichts. Deshalb gehört auch zu jedem Schülerband das entsprechende Arbeitsheft. Die kleinschrittigen und differenzierten Übungsaufgaben knüpfen genau an die Kapitel in den Schülerbüchern an. „Alle unsere Arbeitshefte für die Kernfächer sind zudem mit einer CD-ROM ausgestattet, mit der Schülerinnen und Schülern zum Beispiel grammatische Formen, Vokabeln oder Rechenaufgaben lernen und üben können“, sagt Tilo Knoche, Sprecher der Geschäftsführung der Ernst Klett Verlag GmbH. So fördern Arbeitshefte mit integrierter Lernsoftware einerseits leistungsschwächere Kinder und andererseits lernstarke Schüler, die schnell den Unterrichtsstoff erfassen und ihn auf komplexere Themen anwenden wollen.

Arbeitshefte sind immer didaktisch und methodisch auf die Lernentwicklung der Schülerbücher und des Unterrichts abgestimmt. Sie werden in enger Abstimmung mit den Autorinnen und Autoren der Schülerbände erstellt und verzahnen so das Lernen am Vormittag mit der Arbeit zu Hause.

Die Lehrkräfte brauchen Arbeitshefte, gerade dort, wo große Klassen unterrichtet werden. Oft reicht im Unterricht nicht die Zeit, sich um den Lernstand der einzelnen Kinder zu kümmern. Und auch für Eltern sind Arbeitshefte eine gute und kostengünstige Möglichkeit, die Lernetappen ihres Kindes nachvollziehen und begleiten zu können.

Zweifellos sichern Arbeitshefte damit den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler in Sachsen, das bei den PISA-Tests seit vielen Jahren eine Spitzenposition einnimmt.