Pressemeldung
[26.09.2017]

Buchmesse Frankfurt 2017: Deutsche und französische Schüler veröffentlichen Krimi

Im Rahmen des französischen Gastlandauftrittes haben acht Klassen aus Deutschland und Frankreich gemeinsam einen Krimi geschrieben. „Interpol Lyon - Leipzig“ ist nun beim Ernst Klett Verlag als Lektüre erschienen und wird am 12.10. auf der Frankfurter Buchmesse präsentiert.

„Wir freuen uns sehr, dass dieses sprachübergreifende, gemeinsame Schülerprojekt so erfolgreich verlaufen ist“, so Christa Weck, Abteilungsleiterin Französisch beim Ernst Klett Verlag. „Das ist ein sehr gelungenes Beispiel für den Einsatz von digitalen Lernmethoden im Französisch-Unterricht und wird hoffentlich viele Klassen dazu motivieren, sich mit unserem Nachbarland zu vernetzen.“

„Krimi à la française“ ist als Kooperationsprojekt zwischen Frankfurt, Lyon und Leipzig durch Mithilfe des Instituts français entstanden. Zwischen November 2016 und Juni 2017 haben acht Klassen aus Lyon, Frankfurt/Main (Lycée français de Francfort), Leipzig (Werner-Heisenberg Schule, Max-Klinger Schule) und Delitzsch (Berufliches Schulzentrum) über eine Online-Plattform zusammen an vier deutsch-französischen Kriminalfällen gearbeitet. Sie wurden dabei von dem deutschen Jugendbuchautor Julian Press und der französischen Illustratorin Marjorie Monnet unterstützt.

Das Projekt beruht auf dem Konzept der Digitalen Kulturklassen, das von Erasme, dem Labor für offene Innovation der Metropole Lyon, erstellt wurde. Eine Digitale Kulturklasse ist ein Gemeinschaftsprojekt, das mehreren Klassen aus verschiedenen Schulen erlaubt, mit einem wissenschaftlichen oder künstlerischen Mitwirkenden in einem Netzwerk zusammenzuarbeiten.

Die Projektpräsentation findet am Donnerstag, den 12.10.2017 um 12:30 Uhr auf der kleinen Bühne des französischen Pavillons der Frankfurter Buchmesse statt.


Die zweisprachige Lektüre ist frei zugänglich unter: http://krimi.laclasse.com/sites/krimi.laclasse.com/IMG/pdf/w510801_online-1.pdf