Pressemeldung
[27.09.2010]

225 Jahre Atlanten & Kartographie aus Gotha: 20 Jahre Wiedervereinigung – Karten verdeutlichen den Wandel nach der Wende

Als in der Nacht des 9. November 1989 in Berlin die Mauer fiel, lagen sich Menschen aus Ost und West in den Armen. Kaum ein Jahr später wurden die beiden deutschen Staaten politisch wiedervereint. Doch wie stark ist Deutschland in den letzten 20 Jahren zusammengewachsen? „Subjektiv beurteilt jeder diesen Prozess sehr unterschiedlich“, sagt Volker Streibel, Programmbereichsleiter Klett-Perthes beim Ernst Klett Verlag. „Oftmals fällt uns im Alltag gar nicht auf, wie viel sich verändert hat. Erst der Blick auf Karten macht den Vorher-Nachher-Effekt der umfangreichen infrastrukturellen Entwicklungen deutlich“.

Ein dynamisches Kartenpaar des Spreebogens und Potsdamer Platzes von 1989 und 2009 aus dem Haack Weltatlas zeigt die Stadtentwicklung des vereinten Berlins: Das Brandenburger Tor, ehemals Stadttor und Wahrzeichen Berlins, lag in der Zeit der Teilung unmittelbar hinter der Grenzlinie im sowjetischen Sektor der Stadt. Der Pariser Platz war Teil des Grenzstreifens und unzugänglich für die Öffentlichkeit. Dort, wo einst die Mauer Ost- und Westberlin teilte, sind in den letzten 20 Jahren Grünflächen und Gebäude entstanden. Auch der Potsdamer Platz liegt heute im Herzen der geeinten Hauptstadt – hier entstanden Hochhäuser, Kinos, Gaststätten, Cafés, Geschäfte und neue Straßenzüge.



Möchten Sie das dynamische Kartenpaar vom Potsdamer Platz auf Ihrer Seite einbinden? Bei Interesse wenden Sie sich bitte an atlanten@klett.de

1785 wurde der Justus Perthes Verlag in Gotha gegründet. Im Jubiläumsjahr 2010 blickt Klett-Perthes auf diese lange Tradition zurück und stellt die Themen Schulkartographie und Atlanten in den Mittelpunkt zahlreicher Aktionen. Weitere Informationen zum Jubiläumsjahr 2010 und den Antlanten und Wandkarten von Klett finden Sie auch unter www.klett.de/atlanten.