Pressemeldung
[02.12.2011]

Geographie-Olympiade fördert mit Geocaching die Kartenlesekompetenz von sächsischen Schülern

Im Rahmen der 6. Sächsischen Geographie-Olympiade gingen gestern Leipziger Schülerinnen und Schüler auf digitale Schatzsuche. "Geocaching" heißt die moderne Form der Schnitzeljagd, die das Orientierungsvermögen von Kindern verbessern kann. Grund genug für die Geographie-Fachberater Leipzigs die digitale Schnitzeljagd in die diesjährige Geographie-Olympiade zu integrieren.

Abgefragt wurde nicht nur das theoretische Wissen der Schüler - sie mussten auch ihr praktisches Können unter Beweis stellen: Insgesamt 28 Schüler der 7. und 10. Klassen gingen im Rahmen eines Geocaching-Wettbewerbs in der Innenstadt auf Schatzsuche. Die Jugendlichen wurden mit einem GPS-Empfänger ausgestattet, der geographische Daten über das Internet abruft. Die Aufgabe der Schüler war es, die Koordinaten eines "Schatzes" zu orten, der in der Nähe des Romanushauses versteckt war.

Der Ernst Klett Verlag war Gastgeber am gestrigen Tag und unterstützte mit GPS-Geräten die Geographie-Olympiade. Mit der modernen Technik konnten die Schüler fernab des Klassenzimmers nicht nur mehr über Geographie und Kartenlesen lernen, sondern auch Leipzig auf eine neue Art erkunden.

Die Gewinner der jeweiligen Klassenstufen der Geographie-Olympiade werden ihr Wissen im Finale Anfang Januar 2012 in Dresden erneut unter Beweis stellen. Über 13.000 Schüler von insgesamt 240 sächsischen Schulen nehmen an der Geographie-Olympiade teil. Allein 52 Schulen der Regionalstelle Leipzig sind an dem Wettbewerb beteiligt.