Pressemeldung
[13.03.2012]

Am Freitag wird weltweit um die Wette gerechnet

23. Internationaler Mathewettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“

Am Freitag (16. März) ist es wieder soweit: Beim Hauptwettbewerb von „Mathematik ohne Grenzen“ rechnen Hunderttausende Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 11 weltweit zeitgleich um die Wette.

Alle Wettbewerbsklassen bearbeiten selbstständig – unter Aufsicht eines fachfremden Lehrers – dieselben Aufgaben. Eine Matheaufgabe ist immer in vier Fremdsprachen gestellt und muss auch in einer dieser vier Sprachen beantwortet werden. Die Auswertung der am Wettbewerbstag erarbeiteten Lösungen erfolgt dezentral in den jeweiligen Wettbewerbsregionen. Bekanntgabe der Siegerklassen ist im Mai.

„Mathematik ohne Grenzen“ ist ein Klassenwettbewerb, der 1989 an der Académie de Strasbourg in Frankreich unter dem Titel „Mathématiques sans Frontières“ ins Leben gerufen wurde. 1990/91 nahmen erstmalig Schülerinnen und Schüler aus Deutschland Teil. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten begeistert der Wettbewerb Jugendliche in über 30 Ländern. Im vergangenen Jahr rechneten weltweit rund 265.000 Schülerinnen und Schüler um die Wette. Allein in Deutschland waren es rund 60.000. Seit 2004 gibt es den Wettbewerb auch für Jüngere: Bei „Mathematik ohne Grenzen Junior“ treten fünfte und sechste Klassen gegeneinander an.

„Mathematik ohne Grenzen“ vermittelt Freude an der Mathematik, fördert die Fähigkeit zu fächerübergreifendem Denken, stärkt das Organisationsvermögen und verbessert Fremdsprachenkenntnisse. Teamwork und die Förderung der europäischen Idee sind zentrale Anliegen. Der große Erfolg von „Mathematik ohne Grenzen“ ist dem ehrenamtlichen Engagement vieler Lehrer zu verdanken: Sie organisieren in ihrer Freizeit den Wettbewerb für die Schulen ihres Bundeslandes.

Seit 2010 fördern der Ernst Klett Verlag und die Stiftung Rechnen den Wettbewerb auf Bundesebene. Darüber hinaus unterstützen regionale Sponsoren „Mathematik ohne Grenzen“. Ziel ist es, noch mehr Regionen und Schulklassen für den Wettbewerb zu begeistern.

Interessierte Schulen können sich an die Stiftung Rechnen oder an die regionalen Koordinatoren des Wettbewerbs wenden.

Alle Ansprechpartner und Informationen finden Sie auf der Wettbewerbshomepage www.mathematikohnegrenzen.de.