Pressemeldung
[08.06.2012]

„Ja! Mach ich!“. Impro-Theater in der Schule

Soziokulturelle Partizipation, theaterästhetische Grundlagen, Gestaltung und Kommunikation – das sind die Lernziele des Schulfachs Darstellendes Spiel. Wie Lehrkräfte die nötigen Kompetenzen mit Hilfe des Improvisationstheaters vermitteln, zeigt ein neues Kursbuch aus dem Ernst Klett Verlag.

Das Kursbuch Impro-Theater bietet ausreichend Material für einen zwei- bis fünfstündigen Halbjahreskurs in der Oberstufe. Lehrkräfte finden darin aber auch Anregungen für AGs und Projektwochen der Klassen 7-10.

Autor Volker List ist Rhetorik- und Präsentations-Trainer aus Hessen. Seit 1983 ist der studierte Germanist und Schauspieler Lehrbeauftragter an der Weidigschule Butzbach und führt dort seit 2001 Kurse zum Improvisationstheater in den Stufen 12 und 13 durch.

18 Module
Das Kursbuch enthält 18 Module. Jedes Modul entspricht einer Doppelstunde und besteht aus den Komponenten Aufwärmen, Training, Gestaltung, Reflexion, Hausaufgaben und Fachbegriffe. Abschließende Theorie-Impulse stellen die Schauspielarbeit in einen theoretisch-historischen Kontext. Sie regen dadurch zu einer vertiefenden Betrachtung der Kunstform Theater an.

Die Module trainieren zunächst wichtige Grundkompetenzen wie Körperausdruck und Sprache. Verschiedene Disziplinen und Schwerpunkte des Impro-Theaters von Publikumsbeteiligung bis Timing und Musik folgen. Module zu Kompetenzüberprüfung, Impro-Show/Impro-Match, Feedbacktechniken und Notengebung schließen das Kursbuch ab.

Verantwortung und Offenheit
„Ja! Mach ich!“ ist der Schlachtruf des Impro-Theaters. Er steht für Achtsamkeit in der Gruppe, Offenheit für die Ideen der Anderen, Verantwortung für den gemeinsamen Lernprozess. Dem entsprechend hält das Kursbuch die Schülerinnen nd Schüler zu einem Höchstmaß von Eigentätigkeit, Selbständigkeit und Selbstverantwortung an. Die Lehrkraft fungiert als Lernbegleiter, der informiert und anregt, supervisiert und berät, überprüft und bewertet.