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Land unter im Mississippi-Delta – Totengräber Klimawandel?!
Es ist das größte Landschafts-Problemgebiet der USA: das Mississippi-Delta am Golf von Mexiko im Bundesstaat Louisiana. Große Teile dieser Flusslandschaft sind in den nächsten Jahrzehnten dem Untergang geweiht, denn das Land sinkt ab. Ursachen könnten die fehlgeschlagenen Eingriffe in die Flussnatur durch den Menschen und der Anstieg des Meeresspiegels durch den Klimawandel sein. Verzweifelt stemmen sich Wissenschaftler, Wasserbauingenieure und Projektmanager in verschiedenen Behörden und Organisationen gegen die schleichende Katastrophe. Aber eine vollständige Rettung des Deltas wird es nicht geben.
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Petition, Online-Petition oder nur Appell?
Petitionen gibt es zu fast allen Themen. Ob auf lokaler, nationaler oder europäischer Ebene – Petitionen ermöglichen es den Bürgern, sich politisch zu beteiligen und für ihr Anliegen öffentlich Gehör zu finden.
Durch das Internet eröffnen sich neue Möglichkeiten der politischen Teilhabe. Durch die wachsende Zahl der selbsternannten Online-Petitionsportale ist allerdings eine kaum zu überschauende Vielfalt an Petitionen bzw. Appellen entstanden. Im Gegensatz zu den offiziellen Petitionen haben die Appelle auf privaten Portalen keinen Rechtsanspruch, vom Adressaten angenommen und behandelt zu werden. Dennoch können sie über hohe Unterstützerzahlen und großes Medieninteresse die politische Diskussion beeinflussen.
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Abbot Point – umstrittener Kohlehafen in Australien

Australien genehmigt Ausbaupläne für den Kohlehafen Abbot Point. Meldungen mit diesem Inhalt gingen am 22. Dezember 2015 über die Nachrichtenkanäle der Welt. Ein seit langem geplantes, gigantisches Bauvorhaben an der Ostküste Australiens erhielt damit grünes Licht. In unmittelbarer Nähe des berühmten UNESCO-Weltnaturerbes Great Barrier Reef soll der größte Kohlehafen der Welt entstehen – mit unabsehbaren Folgen für die empfindliche Korallenwelt unter Wasser. Umweltschützer in aller Welt protestierten.

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Fit für die Zukunft: Geldanlage und Altersvorsorge

Den Zeitpunkt des eigenen Todes genau zu kennen, ist praktisch unmöglich. Wäre es möglich, so wäre vieles einfacher: Man wüsste von Anfang an, wie viel Vermögen gebraucht wird und wie viel man davon für die Altersvorsorge auf die Seite legen muss. Im Idealfall würde man praktisch „mit dem letzten Cent“ von die­ser Welt gehen. Noch schwieriger als die Frage nach der Lebenserwartung ist der Vermögensbe­darf: Hier beeinflussen Faktoren wie Inflation, Steuern, Rendite, Verfügbarkeit, Zu­satznutzen, Gesetzesänderungen, demografischer Wandel und vieles mehr die Altersvor­sorge. Und immer besteht dabei die Gefahr, dass der Geldfluss enden könnte, be­vor man gestorben ist.
Sich mit dem Thema Geldanlage und Altersvorsorge auseinanderzusetzen, be­deutet, sich heute bereits ernsthaft mit dem Morgen zu beschäftigen. Wie weit da­bei der individuelle Blick in die Zukunft reicht, hängt insbesondere von den Spar­zielen ab: Sollen kurz- oder mittelfristig kleinere oder größere Wünsche realisiert werden oder geht es rein um die finanzielle Absicherung des Alters? Je lang­fristiger und größer die Ziele sind, desto wichtiger ist es, in überschaubaren Etap­pen zu planen und die richtigen Entscheidungen zu treffen.

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S.O.S. – das Gradnetz im Spiel
Das Gradnetz der Erde zu verstehen und damit umzugehen, stellt für die Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse keine kleine Herausforderung dar. Um dies in geeigneter Form anwenden zu können, eignet sich ein einfaches, an ein bekanntes Spiel angelehntes Arbeitsblatt.
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Spratly-Inseln – Konflikt um eine Inselgruppe
Die über 1000 km lange Spratly-Inselgruppe im Südchinesischen Meer
besteht aus über 100 weit verstreuten Riffen, Inseln und Atollen. Die
größte von ihnen besitzt gerade einmal eine Fläche von 0,5 km2.
Keine der tropischen Inseln ragt höher als 4 m aus dem Ozean. Benannt
ist die Gruppe nach ihrem Entdecker, dem britischen Kapitän Richard
Spratly, der sie 1843 entdeckte. Obwohl diese Inselgruppe für den
Menschen auf den ersten Blick unbrauchbar erscheint, ist sie
internationaler Zankapfel und Quelle wachsender Interessenkonflikte.
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Die neuesten Kommentare

Sabine Brinkhoff schrieb am 16.04.2016

Tolle Idee, das ist spielerisches Lernen!

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S.O.S. – das Gradnetz im Spiel

K. Goedecke schrieb am 23.03.2016

Sehr geehrter Herr Gruhn,
vielen Dank für Ihren Hinweis. Wir werden das Thema mal prüfen.
Mit freundlichen Grüßen aus der Redaktion!
Kathrin Goedecke


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Spratly-Inseln – Konflikt um eine Inselgruppe

Chagos-Archipel schrieb am 19.03.2016

Ich möchte den Fokus einmal auf ein ähnliches Problem lenken, wobei ich nicht weiß, ob von Klett schon darüber berichtet wurde. Im Indischen Ozean liegt das Chagos-Archipel, auf dem sich seit 1971 ein US-amerikanischer Militärstützpunkt befindet. Die 5000 Ur-Einwohner dieser Inselgruppe wurden zwangsumgesiedelt, d.h. sie wurden nicht gefragt. Bis heute kämpfen sie bei verschiedenen Gerichten für ihre Rückkehr, bisher allerdings vergeblich. Da es sich hier nicht nur um bedrohte Korallenbänke wie im Fall der Spratly-Inseln handelt, sondern um real existierende menschliche Schicksale, ist eine Grundvoraussetzung für eine ausgedehntere Berichterstattung gegeben. Merkwürdigerweise interessieren sich aber die Politiker und Medien nicht sonderlich für diese Problematik, für die unbewohnten Spratly-Inseln aber umso mehr. Das ist eine Logik, der schwer zu folgen ist.
Mit freundlichem Gruß
Andreas Gruhn

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Spratly-Inseln – Konflikt um eine Inselgruppe