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Aktuell

Fach des 21. Jahrhunderts?! Ein Stimmungsbild vom Deutschen Kongress für Geographie in Kiel
„Nahezu alle Konflikte auf der Erde haben geographische Ursachen“, sagt Karl Walter Hoffmann, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Schulgeographen (VDSG), anlässlich des Deutschen Kongresses für Geographie in Kiel. Dank „Fridays for Future“ erhält insbesondere der Klimawandel derzeit große öffentliche Aufmerksamkeit. Aber auch zu vielen weiteren der drängendsten globalen Herausforderungen wie Globalisierung, Migration, Bevölkerungswachstum, internationale Zusammenarbeit vs. nationale Abschottung leistet unser Fach einen wichtigen, wenn nicht entscheidenden Beitrag. Erdkunde bzw. Geographie kann zum Kernfach des 21. Jahrhunderts werden. Der neue, identitätsstiftende Kern des Faches liegt auf der Hand.
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Konfliktrohstoff Coltan – die Lebenslinienmethode
Unterrichtsthemen zu ethisch relevanten gesellschaftlichen Entwicklungen wie internationale Migration sind Schülerinnen und Schülern oft fremd. Sie können dazu kaum auf eigene Erfahrungen zurückgreifen. Die für die Geographie adaptierte Form der Lebenslinienmethode ermöglicht den Schülerinnen und Schülern über intensive Perspektivwechsel neue Zugänge zu ethisch relevanten, abstrakten Themen.
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Der kurzsichtige Globus
Humphrey Bogarts berühmtes Zitat aus dem Film Casablanca („Ich seh‘ dir in die Augen, Kleines“, 1942) gewinnt heute angesichts der rapiden Verschlechterung des Sehvermögens der Menschen rund um den Globus eine neue Dimension. Globalisierung bedeutet nicht zuletzt die weltweite Verbreitung von Computern, Smartphones, Tablets, Spielekonsolen, Fernsehbildschirmen, Kunstlicht und dem Leben in geschlossen Räumen. Und seit Jahren belegen Statistiken in allen Industrie- und Schwellenländern steil steigende Quoten bei der Kurzsichtigkeit. Vor allem Kinder und Jugendliche sind Opfer dieser Entwicklung.
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Systemisches Denken: Ein Wirkungsgefüge mit Unterstützung digitaler Medien
Um komplexe Sachverhalte grafisch als Wirkungsgefüge darzustellen, sind systematische Schritte sehr hilfreich, wie sie auf der Methodenseite „Systemisch Denken“ zu finden sind (S. 84 im Schülerbuch TERRA Geographie 9/10, Ausgabe Baden-Württemberg Gymnasium). Jedoch bleibt eine solche Darstellung trotz der vorgegebenen Schritte ein kreativer Prozess. Ideen müssen auf fachlichen Grundlagen beruhend entwickelt und zu Papier – bzw. zur Betrachtung − gebracht werden. Der Gestaltungsprozess kann digital mithilfe geeigneter Software unterstützt werden.
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Konfliktrohstoff Coltan – ein Mystery
Prozesse der Globalisierung werfen komplexe Verantwortungsfragen auf. Ansätze aus der Geographiedidaktik können herangezogen werden, um solche Fragen zu beantworten und Unterrichtseinheiten im Feld der angewandten Ethik zu gestalten. Die Mystery-Methode, dargestellt am Beispiel sogenannter Konfliktrohstoffe in der Demokratischen Republik Kongo, bietet sich als Förderinstrument zum Umgang mit sachlicher und ethischer Komplexität an.
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Die „Neue Seidenstraße“ – China belebt alte Handelswege
Die alte Seidenstraße quer durch Asien war ein Handelsweg, dessen Name heute noch einen legendären Klang hat. Bereits vor über 2000 Jahren wurden dort Waren zwischen China und Europa transportiert. Erst im Mittelalter ging ihre Bedeutung durch die wachsende Schifffahrt verloren. China will heute die alten Transportwege neu beleben und erweitern. 2013 wurde dazu vom chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping das Projekt „Belt and Road Initiative“ (BRI) verkündet – die „Neue Seidenstraße“.
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Konfliktrohstoff Coltan – eine Dilemmadiskussion
Columbit-Tantalit, besser bekannt unter den Begriff Coltan, ist ein begehrter Rohstoff. Seit dem Jahr 2000 steigt die Nachfrage jährlich um sechs Prozent. Für die IT- und Automobilindustrie ist eine lückenlose Beschaffung unverzichtbar. Für die Herkunftsländer in Südamerika und Zentralafrika stellt das als Konfliktmineral bezeichnete Coltan einen Faktor der Destabilisierung dar. Mithilfe einer Dilemmadiskussion können sich die Schülerinnen und Schüler mit ethischen, sozialen, politischen, ökonomischen und ökologischen Fragestellungen auseinandersetzen. Die Methode wird hier am Beispiel von Coltan/Tantal aus der Demokratischen Republik Kongo vorgestellt.
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Erneuerbare Energien in Costa Rica – ein Modell für den Rest der Welt?
In Deutschland lag der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung im Jahr 2018 nach einer deutlichen Steigerung im Vergleich zum Vorjahr bei um die 40 Prozent. Costa Rica hingegen kam auf fast 100 Prozent. Während das hoch entwickelte Deutschland trotz hoher Investitionen in erneuerbare Energien den eigenen und den EU-Klimazielen hinterherhängt, zeigt ein kleines mittelamerikanisches Land, wie es geht.
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Müll am Mount Everest
Der Mount Everest – Mekka vieler Bergsteiger. War ein Aufstieg einst nur geübten Bergsteigern möglich, versuchen seit den späten 1980er-Jahren immer mehr Ungeübte mithilfe von Geld und Technik, den höchsten Berg der Welt zu bezwingen. Everest-Besteigungen sind heute ein kommerzialisiertes Gipfelunterfangen, Umweltprobleme inklusive.
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