Suche im TERRASSE-Archiv:

Suchergebnisse zu: Dienstleistungen und folgende


Konfliktrohstoff Coltan – ein Mystery
Prozesse der Globalisierung werfen komplexe Verantwortungsfragen auf. Ansätze aus der Geographiedidaktik können herangezogen werden, um solche Fragen zu beantworten und Unterrichtseinheiten im Feld der angewandten Ethik zu gestalten. Die Mystery-Methode, dargestellt am Beispiel sogenannter Konfliktrohstoffe in der Demokratischen Republik Kongo, bietet sich als Förderinstrument zum Umgang mit sachlicher und ethischer Komplexität an.

Autor/in: Dr. Stefan Applis

Artikel lesen
Die „Neue Seidenstraße“ – China belebt alte Handelswege
Die alte Seidenstraße quer durch Asien war ein Handelsweg, dessen Name heute noch einen legendären Klang hat. Bereits vor über 2000 Jahren wurden dort Waren zwischen China und Europa transportiert. Erst im Mittelalter ging ihre Bedeutung durch die wachsende Schifffahrt verloren. China will heute die alten Transportwege neu beleben und erweitern. 2013 wurde dazu vom chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping das Projekt „Belt and Road Initiative“ (BRI) verkündet – die „Neue Seidenstraße“.

Autor/in: Eberhard Pyritz

Artikel lesen
Konfliktrohstoff Coltan – eine Dilemmadiskussion
Columbit-Tantalit, besser bekannt unter den Begriff Coltan, ist ein begehrter Rohstoff. Seit dem Jahr 2000 steigt die Nachfrage jährlich um sechs Prozent. Für die IT- und Automobilindustrie ist eine lückenlose Beschaffung unverzichtbar. Für die Herkunftsländer in Südamerika und Zentralafrika stellt das als Konfliktmineral bezeichnete Coltan einen Faktor der Destabilisierung dar. Mithilfe einer Dilemmadiskussion können sich die Schülerinnen und Schüler mit ethischen, sozialen, politischen, ökonomischen und ökologischen Fragestellungen auseinandersetzen. Die Methode wird hier am Beispiel von Coltan/Tantal aus der Demokratischen Republik Kongo vorgestellt.

Autor/in: Dr. Stefan Applis

Artikel lesen
Müll am Mount Everest
Der Mount Everest – Mekka vieler Bergsteiger. War ein Aufstieg einst nur geübten Bergsteigern möglich, versuchen seit den späten 1980er-Jahren immer mehr Ungeübte mithilfe von Geld und Technik, den höchsten Berg der Welt zu bezwingen. Everest-Besteigungen sind heute ein kommerzialisiertes Gipfelunterfangen, Umweltprobleme inklusive.

Autor/in: Dr. Rüdiger Klein

Artikel lesen
Ein Mystery im Unterricht – die Nordwestpassage als Urlaubsziel!?
„Der Eisbär schickt die Touristen nach Hause.“ So lautet das Wunschdenken in einem Forumkommentar, nachdem ein Eisbär am 28.7.2018 auf Spitzbergen ein Crew-Mitglied eines Arktis-Kreuzfahrtschiffes angegriffen hat und erschossen worden ist. Angriffe von Eisbären kommen selten vor, aber im Juni und Juli 2018 gab es gleich drei solcher Zwischenfälle in der Arktis. Sie bleibt trotzdem ein begehrtes Ziel für Kreuzfahrten.
Mit der Mystery-Methode können die Schülerinnen und Schüler Zusammenhänge erfassen (in diesem Fall Umwelt – Kreuzfahrten). Sie müssen Storykarten zu mehreren Inhalten oder Ereignissen sortieren und strukturieren, um die Leitfrage zu beantworten.

Autor/in: Georg Pinter

Artikel lesen
Infoblatt Fairtrade
Der Begriff „fair“ ist positiv besetzt: Man verhält sich fair beim Sport, man achtet und respektiert seinen Gegner und/oder Mitspieler, man ist anständig. Im Handel wird eine große Anzahl von Produkten angeboten, die sich „fair“ nennen und für einen gerechten Handel zwischen Industrie- und Entwicklungsländern stehen. Häufig wird dabei die Bezeichnung „Fairtrade“ verwendet.

Autor/in: Dr. Joachim Bierwirth

Artikel lesen
Brauchen wir heutzutage noch Bargeld?

„Als ich jung war, glaubte ich, Geld sei das Wichtigste im Leben, jetzt, da ich alt bin, weiß ich, dass es das Wichtigste ist.“ So äußerte sich einmal der irische Schriftsteller Oscar Wilde (1854-1900). Ob er recht hatte oder nicht, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Auf jeden Fall spielt Geld in unserem täglichen Leben eine wichtige Rolle. Und es wandelt sich: Nicht erst seit gestern geht der Trend hin zum bargeldlosen Bezahlen. Das hat viele Vorteile, aber auch mögliche Nachteile.

Autor/in: Gerd Graf

Artikel lesen
Lutherstadt Wittenberg – im Jubiläumsjahr der Reformation
Die Lutherstadt Wittenberg ist allgemein bekannt. Aber wie kam es dazu, dass dieses Provinzstädtchen zur Zeit Martin Luthers vor 500 Jahren zum berühmten Ort der Reformation wurde? Wie hatte sich Wittenberg bis zu dieser Zeit entwickelt und weshalb wirkten Luther und andere spätere Berühmtheiten wie Philipp Melanchthon, Lucas Cranach und Gotthold Ephraim Lessing gerade dort?
Ein kleiner Streifzug durch die Geschichte der Stadt und das touristische Angebot Wittenbergs im Lutherjahr 2017.

Autor/in: Eberhard Pyritz

Artikel lesen
Fit für die Zukunft: Geldanlage und Altersvorsorge

Den Zeitpunkt des eigenen Todes genau zu kennen, ist praktisch unmöglich. Wäre es möglich, so wäre vieles einfacher: Man wüsste von Anfang an, wie viel Vermögen gebraucht wird und wie viel man davon für die Altersvorsorge auf die Seite legen muss. Im Idealfall würde man praktisch „mit dem letzten Cent“ von die­ser Welt gehen. Noch schwieriger als die Frage nach der Lebenserwartung ist der Vermögensbe­darf: Hier beeinflussen Faktoren wie Inflation, Steuern, Rendite, Verfügbarkeit, Zu­satznutzen, Gesetzesänderungen, demografischer Wandel und vieles mehr die Altersvor­sorge. Und immer besteht dabei die Gefahr, dass der Geldfluss enden könnte, be­vor man gestorben ist.
Sich mit dem Thema Geldanlage und Altersvorsorge auseinanderzusetzen, be­deutet, sich heute bereits ernsthaft mit dem Morgen zu beschäftigen. Wie weit da­bei der individuelle Blick in die Zukunft reicht, hängt insbesondere von den Spar­zielen ab: Sollen kurz- oder mittelfristig kleinere oder größere Wünsche realisiert werden oder geht es rein um die finanzielle Absicherung des Alters? Je lang­fristiger und größer die Ziele sind, desto wichtiger ist es, in überschaubaren Etap­pen zu planen und die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Autor/in: Gerd Graf

Artikel lesen
Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien - WM der Extreme?
Brasilien ist mit fünf Titeln bereits Rekord-Weltmeister im Männer-Fußball und möchte diesen Status bei der WM im eigenen Land ausbauen - und so auch das noch immer bestehende Trauma des verlorenen Finales im eigenen Land im Jahr 1950 bewältigen. Dabei helfen könnten nach Einschätzung von Experten einige „Extreme“ des Landes. Ein erster Blick darauf - und auf weitere im Zusammenhang mit der WM stehende Aspekte - kann den Anstoß geben, sich mit dem lateinamerikanischen Staat näher im Unterricht zu beschäftigen.

Autor/in: Christian Neuhaus

Artikel lesen